Lokale Wertschöpfung durch Streuobstwiesen: Der Honigwein aus Aiterhofen

Der Honigwein wird von einer Imkerin aus Aiterhofen produziert (Bild: Katrin Hartisch)

Über 1000 Obstbäume hat das Netzwerk Streuobst Bayerischer Vorwald seit 2011 neu gepflanzt. Dies fördert nicht nur die biologische Vielfalt vor Ort sonder bietet auch Grundlage für die Herstellung regionaler Produkte. Ein Beispiel ist der Honigwein „Sommergold“, den die Imkerin Luise Stadler aus Aiterhofen eigenständig produziert.
Hierfür wird ausschließlich der erste Blütenhonig verwendet, durch den der Wein seine typisch Note erhält. Besonders ist auch die Herstellung, die im Grunde wie beim Keltern von Weißwein vor sich geht. Nach dem Gärprozess wird durch Abziehen, Umfüllen und Filtrieren der Honigwein erzeugt.

02.12.2019

Regierungsbezirk: Niederbayern

Neben dem Vorwald-Honigwein werden in der Region auch Apfelsaft, Honig, Apfelschaumwein oder Obstschnäpse hergestellt. Damit können die Steuobstwiesen vor Ort nicht nur erhalten und ausgeweitet sondern auch in Wert gesetzt werden.
Das Naturschutzlabel "Vorwald - ganz nah am Ursprung" wurde im Rahmen des Netzwerk Streuobst Bayerischer Vorwald entwickelt, einem Projekt der ILE Nord23 im nördlichen Landkreis Straubing-Bogen, das in Allianz mit dem gleichnamigen BayernNetzNatur-Projekt auf identischer Gebietskulisse umgesetzt wird.

Ausführliche Informationen zur Streuobstinitiative finden Sie in der Projektbeschreibung „Tausendfach vervielfältigt“.